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Alles im Fluss: Contipark testet neuartiges Parksystem in Gießen

10.12.2019

Seit einigen Jahren wird Parken immer digitaler. Contipark treibt diesen Trend maßgeblich voran, zum Beispiel mit dem digitale Parkservice der P Card oder seinem Online-Shop fürs Parken auf www.mein-contipark.de. Nun testet das Unternehmen an einem neuen Standort im mittelhessischen Gießen eine weitere Ausbaustufe des digitalen Parkens.

Dafür setzt Contipark im Parkhaus „Lahnstraße“ am Bahnhof Gießen nun zum ersten Mal ein kennzeichenerfassungsbasiertes, ticketloses System ein. Zur Parkhaustechnik gehörende Kameras erfassen die Kennzeichen der ein- und ausfahrenden Autos via Infrarot. Autofahrer müssen an der Einfahrt kein Ticket mehr ziehen und können diese somit zügiger passieren. Wenn ein Kunde wieder ausfahren will, gibt er am Kassenautomaten sein Kennzeichen ein. Der Zentralrechner des Parkhauses gleicht dieses mit den vorliegenden Datensätzen ab, der Kassenautomat zeigt daraufhin den fälligen Betrag an. Diesen kann der Kunde bequem in bar oder per EC- oder Kreditkarte bezahlen.

Will er danach aus dem Parkhaus ausfahren, erkennt eine Kamera sein Kennzeichen und das System überprüft, ob das Parkentgelt beglichen wurde. Ist dies der Fall, öffnet sich die Schranke und der Kunde kann ausfahren. Sein Datensatz wird danach automatisch gelöscht.

Obwohl das System grundsätzlich auch den kompletten Verzicht auf eine Schrankenanlage ermöglicht, hat sich Contipark für den ersten Test bewusst für eine Beschrankung entschieden. Der Grund hierfür liegt vor allem in der Auslastungssteuerung. Sind fast alle Stellplätze belegt, schließt sich die Einfahrtsschranke und öffnet sich nur noch für Dauerparker, für die stets ein gewisses Stellplatzkontingent vorgehalten wird. Sind genug Kapazitäten vorhanden, ist die Einfahrtsschranke dauerhaft geöffnet.

Aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen prüft Contipark derzeit den Einsatz des ticketlosen Systems an weiteren Standorten.